Cajon
Das Cajon (sprich: “kachonn”) stammt ursprünglich aus Lateinamerika und bedeutet in der Übersetzung “Kiste”. Sklaven in Peru benutzten in der Kolonialzeit einfache Transportkisten aus Holz als Ersatz für Trommeln. Später entwickelte sich daraus das eigentliche Cajon mit seinem charakteristischen warmen und leisen Klang. Rasch eroberte dieses Instrument Lateinamerika, Afrika und Europa.
Sein immer raffinierter werdendes Innenleben und seine besondere Bauweise führten zu einem unverwechselbaren Bass- und Snaresound, der an den Klang eines Schlagzeuges erinnert. Gitarrenseiten, die im Innern an der Schlagfläche angebracht sind, lassen sich durch Imbusschrauben regulieren. Durch unterschiedlich starke Seitenspannung wird ein mehr oder weniger starker Schnarreffekt erreicht. Der Spieler sitzt auf der Cajon, während er mit den Händen auf der Schlagfläche trommelt. Einfach genial!
|
Cuica

PECU100
groß |
Brasilianisches Sambainstrument und Effektperkussion. Es lassen sich witzige Klänge von Tierstimmen bis zum Lachen erzeugen.
Der Bau ist simpel: ein Metallkörper ist mit Naturfell überzogen, in welches ein Stöckchen zum Reiben eingebunden ist. Am leichtesten geht das mit einem nassen Lappen.
|
Ocean Drum
Holen Sie sich das Meer doch nach Hause! Sie haben sogar die Wahl zwischen Nordsee, Mittelmeer und Atlantik.
Zuviel versprochen? Na, schließen Sie einfach die Augen und bewegen die Ocean Drum mit Gefühl hin und her, denken Sie dabei an Ihren letzten Urlaub am Meer und schon tönt es wie echt. Ganz schön hoher Wellengang, oder?
Am "berauschendsten" klingen natürlich die ganz großen Modelle, aber auch die kleinen geben einiges her - sie sind zudem sehr handlich und dadurch ideal für Kinder. Wer es farbig mag, kann sich eine Ocean Drum mit Unterwassermotiv aussuchen. Da eine Fellseite transparent ist, lässt sich gleichzeitig schön beobachten, wie sich die Kügelchen zu einer wellenförmigen Bewegung formieren. Meeresbrandung und Welle werden eins. Auge, Ohr und Hand sind gleichermaßen gefordert - wunderbar meditativ und entspannend.
Ein faszinierendes Effekt-Instrument, das nicht nur in der Musik- und Klangtherapie sehr beliebt ist, sondern auch bei Musikern und in der Arbeit mit Kindern. Natürlich lässt sich das Instrument mit einem Schlägel auch als ganz normale Rahmentrommel spielen.
|
Spring Drum

PESP110 klein schräg
PESP120 mittel schräg
PESP130 groß schräg
PESP210 klein gerade
PESP220 Topf mittel gerade |

PESP001 einfach |
Endlich ein Instrument, mit dem Sie Blitz und Donner nachahmen können. Die Feder hängt frei herunter, dann schütteln Sie und schon hören Sie das Donnergrollen. Der Resonanzkörper ist der Verstärker. Stößt man beim Donnern mit der Feder leicht gegen einen Gegenstand, so hört man sogar den Blitz. Zeus wäre begeistert!
Die geraden Modelle können zudem noch Regentropfen produzieren, indem Sie einfach auf das Fell trommeln. Die schrägen werden nur geschüttelt.
PESP001: Diese Spring Drum ist im Vergleich zu den anderen Modellen sehr preisgünstig, da sie aus einfacherem Material besteht.
|
Wassertrommel
PEWT100 Set |
Wohl kaum ein Gewächs ist so vielseitig verwendbar wie der Kürbis. Aufgrund seiner guten Gebrauchseigenschaften hat der Kürbis seinen festen Platz im Musikinstrumentenbau. Oft als Rassel oder Resonanzkörper verwendet, dient der Kürbis hier als interessante Trommel.
Mit ihren überraschend warmen und tiefen Basstönen ist die Wassertrommel ein faszinierendes Instrument, das eine mächtige Wirkung hat.
Die größere Schale wird mit Wasser gefüllt, eine kleinere umgekehrt auf das Wasser gelegt. Und schon lässt sich wunderbar darauf trommeln, ob nun mit Händen oder weichen Schlägeln. Man kann auch auf allen vier Kalebassen spielen, wenn für diese geeignete Wasserbehälter zur Verfügung stehen. Die Töne der Waterdrum sind durch Verändern des Wasserspiegels im Inneren der schwimmenden Schale begrenzt stimmbar. Schalen in verschiedenen Größen bieten eine Vielzahl von Klangmöglichkeiten.
Einen Nachteil hat die Wassertrommel allerdings: Der Kürbis weicht auf, wenn er zu lange mit Wasser gefüllt ist, daher immer gleich nach Gebrauch ausgießen und gut trocknen lassen.
4er Set ohne Standringe, ohne Schlägel
|
Sound Shapes
| 
PESS100 |
PESS200 |
Sound Shapes sind Gruppen von Scheibentrommeln in verschiedenen Farben und Formen, die ein leichtes, preisgünstiges Ensemble mit großen Ausdrucksmöglichkeiten darstellen. Der Bügel presst die 6 verschieden großen Sound Shapes zusammen. Das Ganze wird auf einen einfachen Beckenständer montiert. Mit Drumsticks oder Filzklöppeln gespielt hat man einen Trommelständer mit einem Klangspektrum, das von einer Piccolo Drum bis zu einer Pauke reicht. Hoher Aufforderungscharakter, leicht demontierbar, leicht zu transportieren.
|
Schellenring
PESR100 |
Jedes Kind weiß, dass der Schellenring ein populäres Schüttelinstrument ist; schließlich macht es doch schon im Kindergarten erste Bekanntschaft damit. Auch in der Schule ist der Schellenring oft in Gebrauch. Er dient zumeist dazu, den Takt zu geben; dabei schlägt man ihn auf die Handfläche oder das Bein.
Der Rahmen besteht meist aus Holz oder Plastik, manchmal auch aus Metall. Das Material der Metallschellen entscheidet über die Klangqualität.
Wird der Rahmen noch mit Fell bespannt, entsteht daraus das wohlbekannte Tamburin.
|
Regenmacher

PERM100 |
Der Regenmacher sorgt schon manchmal dafür, dass es regnet, wenn man ihn nur lange genug spielt und auch an ihn glaubt. Ein faszinierendes Instrument, das ganz der Natur entsprungen ist. Woher es wohl stammt?
Der Quisca-Kaktus wächst oberhalb der Wtakama Wüste am Fuße der Anden in Chile. Dort kommen ganze Wälder von diesen Kakteen. Im lebenden Zustand speichern sie Wasser. Wenn sie verdorrt sind, werden sie als Körper für das Instrument, das Regen zu zaubern vermag, verwendet. Die Stacheln werden abgebrochen, umgedreht und in das Holz gesteckt. Gefüllt ist der rainmaker mit kleinen Steinchen, die über die Stacheln rieseln und dabei ein Geräusch wie von strömendem Regen erzeugen.
Wunderbar beruhigend, finden Sie nicht auch?
|
Claves

PECL100 |  PECL200
|
Claves sind ein Perkussionsinstrument aus der lateinamerikanischen Musik. In ihren Ursprüngen waren die Claves lange hölzerne Schiffsnägel, die als Perkussionsinstrumente benutzt wurden. Claves werden heute aus vielen verschiedenen Materialien hergestellt: aus Hartholz, Fiberglas und anderen Kunststoffen. Mittlerweile haben sie schon in vielen Musikstilen Anwendung gefunden.
Es handelt sich um ein Paar einfacher Klangstäbe von 20 bis 30 cm Länge, die einen hohen durchdringenden Ton ergeben, wenn sie gegeneinander geschlagen werden. Die haltende Hand sollte dabei einen Schallraum unter dem Klangstab bilden.
|
Donkey Rattle

PEDR100 |
Dieses klassische Effektinstrument stammt von der alten “Donkey Rattle” ab, vom mit den Zähnen klappernden Eselsgebiss, das zur Erzeugung von Effektklängen diente. Das industriell gefertigte Modell besteht aus einem Federbügel mit Holzknauf und Resonanzraum, wobei letzterer über ein raffiniertes Innenleben verfügt, welches bei manuellem Impuls als rasselnder Soundeffekt zum Ausdruck kommt.
Ganz ähnlich ist das handliche Flexaton ( = Flex-A-Tone - Biege einen Ton). Auch damit lassen sich einfache rhythmische Klangmuster spielen. Man kann Glissandi erzeugen, indem man das Blech mit dem Daumen unterschiedlich stark durchbeugt. Die beiden Kugeln schlagen dann durch Schütteln gegen das Blech.
|
Kastagnetten
PEKA100 Standard |
PEKA300 Profi |
Kastagnetten, Spanien, Flamenco!
Wer kennt sie nicht, die feurigen Rhythmen des Südens? Und wer hat nicht schon davon geträumt, selbst Kastagnetten spielen zu können?
Aber was so einfach aussieht, erfordert langes Training, bis die Hände geschickt und kraftvoll diesen fast unscheinbaren Instrumenten ihr rhythmisches Feuer entlocken.
Die Kastagnetten bestehen aus zwei schalenförmig ausgehöhlten Muscheln aus Hartholz, die mit einer Schlaufe am Daumen befestigt sind und mittels der anderen Finger gegeneinander geschnellt werden. Durch eine geschickte Spieltechnik können verschiedene Klangfarben erzeugt werden.
Probieren Sie weiter, nur nicht aufgeben!
|
Maultrommel
PEMT200 Jakutisch
PEMT300 Classic |
PEMT100 Bambus
|
Der Name ist schon ein bisschen übertrieben für ein Instrument mit einem so feinen Klang. Aber es wird zumindest am Mund gehalten - und gezupft.
Die Maultrommel blickt auf eine lange Tradition zurück und ist auf fast allen Kontinenten zu finden. Dieses Modell aus Bambus kommt von den Philippinen und ist am ehesten verwandt mit dem so genannten Mundbogen, wo allerdings eine Saite angezupft wird.
Wie spielt man nun dieses Instrument? Sie klemmen das dickere Ende mit den Schlitzen zwischen die Lippen, halten es dort gut fest. Der offene Mund ist der Resonanzraum. Mit der freien Hand zupfen Sie nun am langen Ende des Bambusstabes. Probieren Sie auch, dazu ein- und auszuatmen, das verstärkt den Klang.
|
Schamanenrasseln
PESR100
einfache Qualität
dunkelbraun, geschnitzt
|
PESR200 RAS-AD Adlermotiv |
PESR300 RAS-SK Schildkröte |
Kürbis mit einer Füllung von Maiskörnern
In Handarbeit individuell gefertigt; mit Federn und div. Symbolen (z.B. Adler, Büffel, Kokopelli) verziert.
|
Televi-Rassel
PETR100 |
Mit Television hat das nichts zu tun, aber bitte fragen Sie nicht, warum sie so heißt. Vermutlich irgendein afrikanischer Name.
Also, 2 Kürbiskugeln sind mit einer Schnur verbunden. Die eine halten Sie zwischen Mittel- und Ringfinger, die andere Kugel hängt überm Handrücken herab. Dann schleudern Sie eben diese Kugel gekonnt nach innen, sodass sie die andere Kugel anschlägt. Klack!
Und so geht es hin und her. Da die Kugeln auch noch gefüllt sind, können Sie damit auch rasseln, am besten zwischen den Klacks. Es gibt da ganz raffinierte Rhythmen. Wenn Sie Übung haben, nehmen Sie beide Hände.
Finden Sie es selbst heraus oder lassen Sie sich´s mal von einem afrikanischen Musiker zeigen.
Toll, was in dem kleinen Ding steckt!
|
Rüttli-Shaker
PERS100 klein
PERS200 groß
PERS300 Metall |
Die Bandbreite von Rassel- und Schüttelinstrumenten ist mittlerweile unübersehbar geworden. Jeder Instrumentenbauer lässt seiner Phantasie freien Lauf, gestaltet immer neue Formen aus immer neuen Materialien und damit immer wieder neue Klänge.
Der Rüttli-Shaker hat eine simple zylindrische Form; seine Eigenart liegt in der Größe, dem Gewicht und der Füllung.
Drei Modelle – drei mal drei verschiedene Klangqualitäten:
Der kleine Shaker hat eine grobe Füllung, daher einen dunklen Klang. Der mittlere mit dem Ring aus Messing bringt einen metallisch hohen Klang hervor. Der dritte größte Shaker klingt kräftig in einer mittleren Tonlage. Von jeder Sorte gibt es wiederum drei verschiedene Abstufungen: hell, mittel und dunkel.
Alle Rüttli-Shaker liegen gut in der Hand und passen in jede Hosentasche.
|
Summrohr
PESM100 DECH-L
|
Auch Devil Chaser (Teufelsvertreiber) genannt. Der Klang ist jedoch nicht so großartig wie sein Name. Sie entlocken dem Rohr feine summende Töne, indem Sie es auf die Hand schlagen.
Aber wer weiß, Geister haben vielleicht empfindliche Ohren?!
|
Elefant
PEEF300 groß
PEEF200 mittel
PEEF100 klein
|
Liebenswertes Elefantentrio, dem Sie durchaus Töne entlocken können.
Einzeln erhältlich.
|
Eule
PEEU100 EU-1
PEEU200 EU-2
PEEU300 EU-3
PEEU400 EU-4
|
Dekorative Holzfigur, die echte Eulentöne von sich gibt, wenn Sie darauf blasen.
Eulen - Familie in 4 Größen ; einzeln erhältlich.
|
Qi-Gong-Kugeln
PEQG100
|
Ein wohlklingendes Trainingsgerät für alle Hände, die Entspannung brauchen!
In China, im Land, wo die alten Heilkünste seit Jahrtausenden gepflegt werden, sind die Qi-Gong-Kugeln ein verbreitetes und oft benutztes Mittel, um die Nerven zu entspannen und die Gelenkigkeit der Finger zu entwickeln.
Die Kunst besteht darin, zwei Kugeln in einer Hand um sich selber zu drehen, ohne dass sie sich berühren. Auf diese Weise wird die Feinmotorik der Hand und des Unterarms enorm verbessert. Nach 10-15 Minuten wird die Drehrichtung gewechselt. Dasselbe dann bitte auch mit der anderen Hand.
Gleichzeitig werden die Akupunkturpunkte der Handfläche stimuliert, was sich auf das ganze Nervensystem wohltuend auswirkt.
Jede Kugel produziert beim Bewegen einen Klang, im Paar vereinen sich je ein heller und ein dunkler Klang, der sich nach dem Yin-Yang-Prinzip zu einer Ganzheit verbindet.
Probieren Sie es! Nach einer Weile werden auch Sie die Meisterschaft über die klingenden Kugeln erlangen.
|
Tempelglocke
PETG100 |
Die Tempelglocke aus Nepal ist ein traditionelles Ritualinstrument des Tibetischen Buddhismus. Tatsächlich besteht es aus zwei Teilen, nämlich der eigentlichen Glocke, auch Ghanta genannt, und dem Donnerkeil, Vajra oder Dorjee. In dieser Verbindung verkörpern sie das weibliche und männliche Prinzip und werden auch immer gemeinsam gebraucht. Der Tibetische Lama gebraucht Glocke und Donnerkeil in sehr speziellen Ritualen, weniger als Klang-, sondern eher als Einweihungsinstrument. Wer sich mit dem Tibetischen Buddhismus beschäftigt, wird immer wieder auf dieses Instrument stoßen, vor allem auch in der Bilderwelt des Mahayana und Tantrayana. Die äußere Gestaltung von Ghanta und Vajra ist vollkommen aus der rituellen Symbolik hervorgegangen und drückt viele innere Gesetze und Geheimnisse aus.
Aber auch ohne das Wissen um diesen Hintergrund ist die Glocke ein wunderschönes Instrument von reinem Klang. Mit einem Schlägel lässt sich der Rand wie bei einer Klangschale reiben.
 |
Tibetanische Tempelzimbeln
PETZ100 Tingsha Relief |
PETZ200 Tingsha Glatt |
Wie der Name schon ahnen lässt, sind Tempelzimbeln rituell gebrauchte Klangobjekte in Tempeln und Klöstern Asiens. Wie so viele andere fernöstliche Musikinstrumente faszinieren auch diese Zimbeln aus Nepal durch ihren obertonreichen lang anhaltenden Klang. Sie bestehen aus einer speziellen Legierung und sind recht schwer, was dem Klang seine Fülle verleiht. Beide Zimbeln sind mit einem Lederband verbunden. Zum Spielen greift man das Band mit beiden Händen kurz über der Zimbel und schlägt die Ränder aneinander. Eine andere Möglichkeit ist es, die Zimbeln von oben und unten zusammen zu führen.
Ein Modell ist glatt poliert, das andere ist mit buddhistischen Symbolen geschmückt. Da aber jede Zimbel ihren individuellen Klang hat, haben die Ornamente für uns eher nur einen ästhetischen Wert. Die Zimbeln können vielseitig verwendet werden: ähnlich wie Klangschalen als Signal für Meditationen oder Stilleübungen, oder auch wunderbar bei Gesang und Instrumentalmusik.
 |
Jing Cymbal
PEJC100 |
Das typische Merkmal der asiatischen Becken ist, das sie von Hand hergestellt sind. Das verleiht jedem Instrument seinen individuellen Klang, der obertonreicher ist, als wir dies von den herkömmlichen klassischen Becken kennen. Die Jing Cymbals sind mit ca. 12 cm klein, da sie mit den Händen zusammengeschlagen werden. Der Buckel in der Mitte sorgt für den Reichtum an Obertönen und den speziellen Wah-Wah-Effekt. Man kann natürlich auch einen Schlägel benutzen, was andere Klangnuancen hervorbringt.
 |
|
|